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Ausbildung


Das ist Sache!
Ein "alter" Beruf, der heute wieder topaktuell ist. Die Zeit der nackten, kahlen Wände mit der Gemütlichkeit einer Metzgerei sind vorbei. Der Stukkateur ist Bau- und Kunsthandwerker zugleich. Seine Arbeit beginnt, wenn der Rohbau steht. Er gibt Räumen den künstlerischen, exclusiven Touch und dem Haus eine individuelle Note.

Das gibt's zu tun!
Der Stukkateur ist zuständig für den Innen- und Außenputz in vielen verschiedenen Putztechniken. Sein Kunstsinn ist gefragt, wenn Räume oder Fassaden dekorativ zu gestalten sind. Stuckarbeiten in Form von Profilen, Gesimsen, Rosetten und Säulen sind nur einige von vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Restauration und Denkmalpflege in und an alten Wohngebäuden, Schlössern und Kirchen gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich des Stukkateurs. Im Bereich des trockenen Innenbaus ist er für die Herstellungen von Raumtrennwänden- und Decken und der damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen für Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz zuständig.

Das kann man werden!
Vorarbeiter, Werkpolier, geprüfter Polier, Stukkateurmeister. Vom Stukkateurmeister zum Betriebsleiter, Geschäftsführer und selbstständigen Bauunternehmer ist der Weg frei. Auch das Fachstudium zum Restaurator, Architekt oder Dipl.-Ing. ist eine vielversprechende Fortführung der Ausbildung


Ein gutes Beispiel ist David Banze - er erzielte beim Bundeswettbewerb der Stukkateure den 3.Platz und bei den hessischen Landesmeisterschaften den 1. Platz